Dienstunfähig als Polizist? Das passiert wirklich
Viele glauben, sie seien automatisch abgesichert. In der Praxis sieht es oft anders aus.
- Beamter auf Widerruf: Entlassung möglich. Kein Ruhegehalt.
- Beamter auf Probe: Entlassung möglich. Ebenfalls kein Anspruch auf Pension.
- Beamter auf Lebenszeit: Ruhegehalt – oft mehrere hundert Euro weniger als dein aktuelles Netto.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob etwas passiert, sondern wie du dann finanziell dastehst.

Was heißt eigentlich dienstunfähig?
Dienstunfähig heißt: Du kannst deinen Dienst als Polizist aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr erfüllen – körperlich oder psychisch. Entscheidend ist dabei nicht eine Versicherung, sondern dein Dienstherr. Er prüft, ob deine Einsatzfähigkeit auf Dauer weggefallen ist.
Wird das festgestellt, endet dein aktiver Dienst. Ab diesem Moment geht es nicht mehr um „Wird das wieder?“, sondern um deine Versorgung. Und die hängt davon ab, in welchem Status du bist, wie lange du bereits im Dienst warst und ob du dich privat zusätzlich abgesichert hast (Stichwort: Dienstunfähigkeitsversicherung).
Warum eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung oft nicht reicht
Viele denken: „Ich hab doch eine BU, das passt.“ Das Problem: Eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nur, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kannst – nach deren Definition. Im Polizeidienst entscheidet aber dein Dienstherr über deine Dienstfähigkeit. Wenn deine Police keine echte Dienstunfähigkeitsklausel enthält, kann es passieren, dass du aus dem Dienst ausscheidest, aber keine Leistung bekommst. Und genau diese Lücke sorgt im Ernstfall dafür, dass kein Geld fließt.
Was du brauchst, um richtig abgesichert zu sein
DU-Versicherung mit echter Dienstunfähigkeitsklausel
Keine abstrakte Verweisung auf andere Berufe
Laufzeit idealerweise bis zur regulären Pension
Nachversicherungsgarantie bei Heirat, Kind, Beförderung
So läuft die Zusammenarbeit ab
- Erstgespräch: Wir sprechen offen über deine Situation. Unverbindlich.
- Analyse: Ich rechne sauber durch, was im Ernstfall wirklich passiert.
- Entscheidung; Du entscheidest in Ruhe, ob und was du umsetzen möchtest.
Was ich konkret prüfe
Wenn ich mir deine Situation anschaue, kläre ich:
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Was in deinem aktuellen Status tatsächlich passieren würde
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Wie hoch deine reale Versorgung im Ernstfall wäre
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Welche finanzielle Lücke konkret entsteht
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Ob deine bestehende Absicherung diese Lücke wirklich abdeckt
Du bekommst von mir keine Produktliste, Du bekommst eine klare, ehrliche Einordnung deiner Lage.

Lass uns darüber sprechen - Von Kollege zu Kollege
Ich nehme mir Zeit für dich – unverbindlich, auf Augenhöhe und ohne Vertragsgequatsche. Ich bin Philipp Reinhardt, unabhängiger Finanzberater mit über 12 Jahren Diensterfahrung in der LaPo. In dieser Zeit habe ich nicht nur Einsätze erlebt, sondern auch die Momente danach: wenn Kolleginnen und Kollegen zu früh aus dem Dienst mussten und plötzlich klar wurde, wie dünn die Absicherung wirklich ist. Oft ohne Plan, oft zu spät oder falsch.
Genau deshalb mache ich heute Beratung für Polizeibeamte. Ich helfe dir dabei, Versorgungslücken früh zu erkennen und rechtzeitig zu schließen: verständlich, ehrlich und ohne Verkaufsdruck. Denn im Einsatz schützt du andere, in der Beratung sorge ich dafür, dass auch du geschützt bist.
Häufige Fragen zur DU-Versicherung
- Was ist der Unterschied zwischen einer echten DU-Klausel und einer erweiterten BU-Klausel mit Polizeibezug?
Die echte DU-Klausel erkennt die Entscheidung des Dienstherrn automatisch an – das ist entscheidend. Eine „erweiterte BU-Klausel für Beamte“ reicht oft nicht, da sie im Zweifel vom Versicherer noch individuell geprüft wird. Das kann zur Ablehnung führen, obwohl du längst aus dem Dienst entlassen wurdest.
- Warum reicht eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung für Polizisten nicht aus?
Weil sie in der Regel nicht auf dienstrechtliche Feststellungen eingeht. DU und BU sind zwei verschiedene Rechtsbegriffe – und wenn in deiner BU-Police keine echte DU-Klausel enthalten ist, riskierst du eine Versorgungslücke trotz Versicherung.
- Zahlt die Versicherung auch bei psychischen Erkrankungen oder PTBS?
Ja – wenn sie nicht ausgeschlossen sind und du medizinisch nachweisen kannst, dass du dienstunfähig bist. Gerade psychische Belastungen sind bei Polizisten ein häufiger Grund für DU. Wichtig ist, dass dein Vertrag keine Einschränkungen bei psychischen Erkrankungen enthält.
- Was passiert mit meiner Versicherung, wenn ich den Beruf wechsle oder zur Kripo gehe?
Viele gute Tarife bieten sogenannte Nachversicherungsgarantien oder flexible Anpassungen bei Laufbahnwechseln. Ein Wechsel zur Kripo, zur Verwaltung oder in einen anderen Bundeslandbereich lässt sich oft vertraglich mitabsichern, wenn du rechtzeitig darauf achtest. Das solltest du individuell prüfen lassen.
- Kann ich auch mit Vorerkrankungen eine DU-Versicherung bekommen?
Das kommt auf die Art und Schwere der Vorerkrankung an. Es gibt aber die Möglichkeit, über anonyme Risikovoranfragen herauszufinden, welche Versicherer dich zu welchen Bedingungen nehmen würden – ohne dass das irgendwo gespeichert wird. Das mache ich gern für dich.



